Lutherweg Thüringen 11. Etappe

 Heute hatte ich wieder Zeit um den Lutherweg weiter zu laufen. 

Das habe ich aus dem Zug heraus in Naumburg fotografiert.🙃


Bei herrlichem Sonnenschein starte ich 11 Uhr in Weimar. Die Sonne ist schon so warm und deshalb wandert die Wanderjacke in den Rucksack und die Sonnenbrille auf die Nase. Am Weg gibt es einiges zu entdecken.

Auch eine schöne Idee.


Bei der Antenne Thüringen im Garten.

Aus der Stadt hinaus geht es nach Tröbsdorf und in der Ferne sehe ich den Ettersberg, der an die dunkle Geschichte von Buchenwald erinnert.


In Tröbsdorf steht eine wunderschöne Kirche, die leider verschlossen ist. Davor ist der Frühling eingekehrt. Wie schnell das geht, wenn die Sonne lacht. Ich entledigen mich meines langarmigen Shirts und krempel die Hosenbeine hoch, so warm ist es. Nun gehe ich kurzärmlig weiter.



Auf einem Radweg geht es immer gerade aus durch Wiesen, bis mich der Weg nach links, nach Ulla schickt. Ich wundere mich, denn der Radweg führt nach Erfurt, meinem heutigen Ziel.

Hier ist vor der Kirche ein schöner Platz mit einem Denkmal und nun erklärt sich, warum ich den Umweg über Ulla laufen soll.



An der Bücherzelle des Dorfes kann ich natürlich nicht vorbei gehen und beim Stöbern finde ich auch ein Buch, dass im Rucksack landet.


Nun geht durch ein kleines Wäldchen und dann am Feldrand entlang. Später steil oben über verschiedene Äcker. Von hier oben sehe ich noch einmal den Ettersberg in der Ferne.






Nachdem ich eine Weile oben gelaufen bin, führt der Weg steil feldab nach Hopfgarten.
Den Ort durchquere ich und nun geht es wieder durch Wiesen und am Rande summen die Bienen in den Winterlingen. Vorbei an der Burgquelle laufe ich nach Niederzimmern.




Auch hier ist die Kirche geschlossen, doch nach 15 km setze ich mich auf eine Bank vor der Kirche und mache eine Pause.

     Was es alles gab😉


Ich laufe nun auch auf einer Variante der Via Regia  und komme an der hiesigen Pilgerherberge vorbei. Eine leise Sehnsucht zieht bei mir ein.



Weiter geht es über Wiesen durch kleine Orte und die Landschaft ist etwas eintönig und flach, sodass ich gut meine Gedanken laufen lassen kann. Die Sonne ist einfach wunderbar und ich genieße die Bewegung. Hinter Vieselbach laufe ich über die EC - Strecke und wirklich fahren hier im Takt die Züge durch. Auf einer Wiese tummeln sich zwei Hasen und sind neckisch anzuschauen. Das Männchen scheint Frühlingsgefühle zu haben.





In Kerpsleben finde ich eine Pilgerbank aber die Beschilderung ist etwas schwierig, sodass ich kurz den Weg suchen muss und dann laufe ich über Wiesen auf Erfurt zu. 
An einer großen Molkerei laufe ich in die Stadt hinein und mein Schulfreund Andreas kommt mir spontan entgegen und führt mich zum am schönsten gelegenen Italiener.









Da Kika in Erfurt ansässig ist, finden sich in der Stadt die bekannten Figuren.


Wir lassen uns die Pizza schmecken, schwatzen ein Stündchen und dann geht es für mich mit dem Zug zurück nach Halle und von da mit der S3 nach Leipzig.

Fazit: Recht lange Etappe auf einfachen Wegen ohne große Steigungen. 




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